Jonas reviewed Catcrawl by Andrea Rick
Schönes Erzählspiel
5 stars
Gestern habe ich kurz die Regeln und ein paar Beschreibungen zu den einzelnen Feldern (Zimmerbereichen) gelesen, heute eine Spielrunde auf dem GRT angeleiert.
Wir hatten zu viert großen Spaß mit Catcrawl. Unser fluffiges Langhaar mit champagnerfarbenem Fell, Freifrau Fridoline von Frankenbach, kurz "Stupsi", kroch durch sehr viele Staubmäuse, spielte mit Wollknäueln, verspritzte Wasser an der Fressstation, setzte sich auf Schuhe, wunderte sich über die unordentlich aussehende Katze hinter dem Spiegel, veranstaltete ein Fetzfest im Altpapier, scharrte etwas Katzenstreu aus dem Katzenklo, weil es so befriedigende Geräusche machte. (Unser Katzenklo hatte ein Saloontür, das ergab sich so.) Im Bad fraßen wir eine Spinne, fanden eine Hose voller Hundehaare im Wäschesack, fielen vom Skateboard und würgten ein Haarknäuel auf dem Bett aus, bevor wir die wohlverdiente Ruhepause genossen. Das Spiel kam bei allen gut an.
Das Spielmaterial ist wirklich hübsch gemacht. Die Wohnungskarte hatte ich auf A3 ausgedruckt, was bei der Fläche …
Gestern habe ich kurz die Regeln und ein paar Beschreibungen zu den einzelnen Feldern (Zimmerbereichen) gelesen, heute eine Spielrunde auf dem GRT angeleiert.
Wir hatten zu viert großen Spaß mit Catcrawl. Unser fluffiges Langhaar mit champagnerfarbenem Fell, Freifrau Fridoline von Frankenbach, kurz "Stupsi", kroch durch sehr viele Staubmäuse, spielte mit Wollknäueln, verspritzte Wasser an der Fressstation, setzte sich auf Schuhe, wunderte sich über die unordentlich aussehende Katze hinter dem Spiegel, veranstaltete ein Fetzfest im Altpapier, scharrte etwas Katzenstreu aus dem Katzenklo, weil es so befriedigende Geräusche machte. (Unser Katzenklo hatte ein Saloontür, das ergab sich so.) Im Bad fraßen wir eine Spinne, fanden eine Hose voller Hundehaare im Wäschesack, fielen vom Skateboard und würgten ein Haarknäuel auf dem Bett aus, bevor wir die wohlverdiente Ruhepause genossen. Das Spiel kam bei allen gut an.
Das Spielmaterial ist wirklich hübsch gemacht. Die Wohnungskarte hatte ich auf A3 ausgedruckt, was bei der Fläche (zwei schmale, zusammengestellte Tische in einem Uni-Seminarraum) ganz gut war. Wir schnitten eine Katze als Spielfigur aus und klebten ihr ein Pappplättchen unter, damit sie stabil steht. Ohne die Pappe wäre sie zu leicht umgefallen und womöglich auch einfach mal mit einem Luftzug verweht. Nach anderthalb Runden haben wir uns außerdem Kärtchen gemacht, auf denen die Verteilung von Erzähl-Aufgaben (Katze, Beschreibung der Umgebung, Konsequenzen der Katzenhandlungen, Bewegung ins nächste Feld) standen. Das half uns, den Überblick zu behalten.
Fünf von fünf Katzenspielzeugen!