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Genevieve Cogman: The Invisible Library (The Invisible Library, #1) (2015) 4 stars

Die Macht der Sprache

4 stars

Auch nach mehrfachem Lesen der ersten Kapitel bewundere ich den Einsatz der Sprache, amüsiere mich über die Andeutungen über Kai beim Kennenlernen mit Irene und mit den ersten Begegnungen mit dem Detektiv und dem Botschafter von Liechtenstein, die auch in den nachfolgenden Bänden auftauchen. Nett, wie Irene zum einen die Aufgaben der Bibliothek erklärt und zum anderen Kai von Anfang an eigene Aufgaben überträgt und sich für ihn verantwortlich fühlt. Auch der Detektiv, der an Sherlock Holmes erinnern soll, hat einen interessanten Charakter und seine Frage, was denn nun an der Bibliothek so bedeutsam sei, dass Irene ihr Leben für sie riskiert, wird nicht restlos geklärt. Geht es um mehr als um das Sammeln von Büchern, um die Ursprungswelten vor möglichem Verlust abzusichern? Warum ist Neutralität der Bibliothek und Nichteinmischung in die alternativen Welten so wichtig? Irene allerdings baut persönliche Beziehungen auf in den alternativen Welten, versucht möglichst wenig Schaden bei der Bücherjagd anzurichten und Verbündeten zu helfen.