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Thomas Neubauer (books)

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Ich lese hauptsächlich Science Fiction und Sachbücher zum Thema Ernährung, Gesellschaft und teilweise auch Populärwissenschaftliches oder Wissenschaftsgeschichte.

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Thomas Neubauer (books)'s books

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Mortimer J. Adler, Charles van Doren: Wie man ein Buch liest (Hardcover, German language, 2022, Zweitausendeins)

"Wie man ein Buch liest" gilt noch immer als die beste und erfolgreichste Anleitung zur …

Das klingt nach richtiger Arbeit

Eins vorweg: das Buch ist erstmalig 1940 erschienen und wurde dann 1967 noch einmal überarbeitet. Man merkt schon, dass es einige Jahre auf dem Buckel hat, andererseits ist es m.E. aber dadurch nicht unbedingt schwerer zu lesen, weil die Inhalte zeitlos sind und sich der Sprachstil für mich auch nicht "so alt" liest.

Es fällt mir schwer, das Buch kurz und knackig zusammenzufassen. Es ist schon sehr komprimiert. Wenn ich es wirklich auf ein, zwei Sätzen runterbrechen soll: um ein Buch "richtig" zu lesen, reicht es nicht, es nur einmal zu lesen. Und insbesondere soll man sich an einige Regeln halten, je nach der Stufe des Lesens und Verstehens, in der man sich gerade befindet. Was schon damit anfängt, wie und wie viel man lesen sollte, um überhaupt erst zu entscheiden, ob man das Buch wirklich "richtig" lesen möchte.

Ich muss zugeben, ich sehe mich wirklich nur sehr …

quoted Butlers Djihad by Brian Herbert (Der Wüstenplanet - Die Legende, #1)

Brian Herbert, Kevin J Anderson: Butlers Djihad (Paperback, Deutsch language, 2003, Heyne Verlag) No rating

Zehntausend Jahre vor der Geschichte des Paul Atreides, die Frank Herbert in seinem SF-Klassiker Der …

Es liegt am verführerischen Wesen der Maschinen, dass wir glauben, technische Fortschritte seien stets mit Verbesserungen verbunden und ein Segen für die Menschheit.

-- Primero Faykan Butler, Erinnerungen an den Djihad

Butlers Djihad by , (Der Wüstenplanet - Die Legende, #1) (Page 520)

Dieses Buch gerade jetzt zu lesen, macht besonders viel Spaß.

Nico Semsrott: Brüssel sehen und sterben (Paperback, German language, 2024, Rowohlt Taschenbuch) No rating

Das Europaparlament – eine hervorragende Idee. Nur in der Realität leider ein Witz, und noch …

Nie wieder werde ich in meinem Leben einen solch tiefen Einblick bekommen, wie die Oberschicht mit dem Rest der Bevölkerung umgeht.

Wer sich zum Beispiel fragt, warum Entscheidungen getroffen werden, obwohl sie offensichtlich falsch sind, also unser Überleben als Spezies wissentlich gefährden, dann ist die einfache Antwort: weil es geht. Weil es niemand verhindert. Weil die Opposition dagegen nicht stark genug ist.

Willkommen im Europäischen Parlament.

Brüssel sehen und sterben by  (Page 224)

Thomas Macho: Warum wir Tiere essen (Hardcover, Deutsch language, 2022, Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG) No rating

Wir lieben Fleisch: In Europa isst fast jeder Mensch 60 Kilo Fleisch pro Jahr. Wenn …

Wir essen Tiere, um uns mit hochwertigem Eiweiß, mit Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.

Diese Antwort klingt nüchtern; und sie wirft viele neue Fragen auf, etwa warum wir heute nicht viel seltener Fleisch verzehren, warum wir die Auseinandersetzung mit Tötungs- und Schulderfahrungen scheuen, und warum wir die aus solchen Erfahrungen entspringenden traditionellen Rituale vergessen haben und nicht mehr praktizieren. Daraus ergibt sich als zweite Antwort:

Wir essen Tiere, weil wir gar nicht wissen und bemerken, dass wir Tiere essen.

Nicht nur die grausame Haltung und Schlachtung sogenannter Nutztiere ist für uns nahezu unsichtbar geworden, sondern auch die vielfältigen Gestalten der Lebewesen, die wir verzehren. Wir sehen nicht mehr, was wir häufig in geometrischen Formen zu uns nehmen: Quader, Kugeln, kreisförmige oder rechteckige Scheiben, so als wäre das Fleisch direkt aus einem mathematischen Ideenhimmel auf unsere Teller gefallen.

Warum wir Tiere essen by  (Page 76)

Thomas Macho: Warum wir Tiere essen (Hardcover, Deutsch language, 2022, Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG) No rating

Wir lieben Fleisch: In Europa isst fast jeder Mensch 60 Kilo Fleisch pro Jahr. Wenn …

In ihrem 'Manifeste animaliste' (2017), etwas missverständlich übersetzt als 'Manifest für die Tiere' , schreibt die französische Philosophin, Umwelt- und Tierethikerin Corine Pelluchon:

"Unser Verhältnis zu den Tieren stellt unsere Fähigkeit auf die Probe, das gemeinsame Schicksal zu erkennen, das uns mit anderen Lebewesen ver-bindet."

Es verweist zugleich auf unsere Schwierigkeiten, Andersartigkeit zu akzeptieren. Es ist ein Krieg gegen die Tiere, aber auch ein Krieg gegen uns selbst und unter uns. Deshalb ist und bleibt die Frage der Tiere von zentraler Bedeutung. [...] Um diese ganz gewöhnliche, in Wirklichkeit aber außergewöhnliche Gewalt zu akzeptieren, müssen wir das Mitleid und Mitgefühl unterdrücken, das aus der Wahrnehmung der Verletzlichkeit rührt, die wir mit den übrigen sterblichen Lebewesen aus Fleisch und Blut teilen. Pelluchon kritisiert neben Rassismus und Sexismus einen manifesten Speziesismus: Er bezeichnet eine Diskriminierung, die auf der Spezies oder biologischen Art basiert sowie auf der fehlenden Berücksichtigung der Interessen anderer nicht-menschlicher Spezies, die wir als bloße Mittel für unsere Zwecke benutzen.

Warum wir Tiere essen by  (Page 54)

Barbara Stelzl-Marx: Roter Stern über Graz (Hardcover, Deutsch language, 2025, Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG)

In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 befreiten Einheiten der 57. Armee …

Interessante Lokal-Geschichte

Inhalt Das Buch ist in Tagebuch-artiger Form geschrieben, für die Tage zwischen Befreiung der Steiermark durch die sowjetischen Truppen am 9. Mai 1945 und Übergabe an die britischen Truppen am 24. Juli 1945. Jedem Kapitel ist ein Polizei-Protokoll des jeweiligen Tages vorangestellt, das durch russische Truppen begangene gemeldete Straftaten beschreibt. Der Großteil der folgenden Texte ist aus Sicht der sowjetischen Dolmetscherin geschrieben, die durch ihre Arbeit viel Einblick "hinter die Kulissen" hatte. Ergänzt werden die Schilderungen durch zahlreiche weitere Quellen die eingeholt wurden, einerseits Literatur aber auch Zeitzeugen-Berichte. Meinung Ein sehr interessantes Buch, das den Alltag der Menschen in Graz in den ersten Tagen nach dem Krieg gut beschreibt. Einerseits werden die alltäglichen Probleme der Menschen beschrieben, vor allem die Lebensmittel-Not bzw. die Wiederaufnahme des "normalen" Lebens (Zeitungen, Kulturleben, Öffis etc.). Andererseits wird natürlich besonders auf das neue Zusammenleben mit der russischen Besatzungsmacht eingegangen. Die russischen Soldaten haben Straftaten in …